Der Möglichmacher-Newsletter im Februar 2026

🫢 Wer hat Angst in Bus und Bahn?    

🤑 Wie gehe ich mit dem "Gefangenen-Dilemma" um?  

🤔 OpenClaw - was sollte ich darüber wissen?    
   
💬🗨️Was brauchen transferstarke Seminare in Zeiten von KI ?
Dieser Newsletter bietet Dir eine Mischung aus interessanten Themen der Führungs- und Personalentwicklung, Infos zu Personaldiagnostik oder Persönlichkeitsentwicklung. Er lädt Dich ein, über konkrete Lösungsansätze und Ideen zur Gestaltung Deiner Arbeitswelt nachzudenken. Ergänzt wird das Ganze mit Erkenntnissen aus der Psychologie und ganz konkreten Angeboten für Dich als Abonnent*in des Newsletters. Wenn Dir der Newsletter gefällt, freue ich mich, wenn Du ihn weiterempfiehlst.

🫢Wer hat Angst in Bus und Bahn...

Die Angst davor, in der Bahn bedroht oder angegriffen zu werden, führt dazu, dass sich manche Menschen nicht gern im ÖPNV bewegen. Gerade im Angesicht des schrecklichen Vorfalls in einem Regionalexpress vor einigen Wochen gilt es für Verkehrbetriebe zum einen für die Sicherheit des eigenen Personals zu sorgen, als auch das Sicherheitsgefühl der ÖPNV-Nutzer zu bewahren oder zu erhöhen.  

Ich habe eine Recherche zu erfolgreichen Sicherheitsmaßnahmen durchgeführt und spreche im Rahmen meiner Deeskalationsseminare viel mit Verkehrsbetrieben über deren Einschätzung und Erfahrungen. Auch bei Beschäftigten im ÖPNV bestehen häufig Ängste - und das sowohl als "Fahrende" als auch im Kunden-Center.  

Im Blog versuche ich einen analytischen Blick auf das zu werfen, was bei allen Beteiligten psychologisch passiert und stelle einige hilfreiche Ansätze zum Umgang mit dem Thema vor.  


Umgang mit Angst in Bus und Bahn


🤑Wie gehe ich mit dem Gefangenen-Dilemma um?

Das "Gefangenen-Dilemma" ist ein berühmtes Gedankenexperiment aus der Spieltheorie. Es wurde 1950 von den Mathematikern Merrill Flood und Melvin Dresher entwickelt und später von Albert W. Tucker populär gemacht. Es zeigt ein zentrales Problem menschlichen Entscheidens: Was ist für mich individuell am besten – und was wäre gemeinsam am sinnvollsten? Sie erstellten folgende Situation: Zwei Verdächtige werden festgenommen. Die Polizei hat nicht genug Beweise für eine schwere Tat und verhört beide getrennt voneinander. Jeder Gefangene hat zwei Möglichkeiten: Schweigen, also mit dem anderen Gefangenen kooperieren oder Aussagen und den anderen belasten. Was glaubst Du, wird das häufigere Gefangenenverhalten sein? Das Experiment beschreibe ich genauer in meinem Blogbeitrag. 

Was kann ich tun, wenn ich eine kooperative, am Gemeinsinn orientierte Kultur im Unternehmen unterstützen und entwickeln möchte? Wo klappt Kooperation heute und wo nicht? Und vor allem: Warum? Diese Fragen lassen sich zumindest teilweise mit den vielen Studienergebnissen zum Gefangenen-Dilemma erklären. Schau in den Blog! 

Gefangenen-Dilemma und Dein Team


🤔 Was ist so besonders an der KI-Plattform OpenClaw (ehemals Moltbook)? 

Der österreichische Entwickler Peter Steinberger veröffentlichte im November 2025 privates Projekt, an dem er nur wenige Wochen gearbeitet hatte - und dieses ging sehr schnell viral. Etwas was den Entwicklern von Anthropic oder OpenAI noch nicht gelungen war, scheint bei ihm zu funktionieren: Ein "echter" KI-Agent, der nicht von echten Menschen angestoßen oder begleitet werden muss, um Recherchen selbstständig auszuführen und die Ergebnisse ebenso selbstständig in die Tat umzusetzen. 

Zur Illustration: Das bedeutet, dass  dieser einmal eingerichtete KI-Agent beispielsweise einen Personalbedarf in einem Unternehmen selbst erfasst, Fachabteilungen befragt, die Stelle ausschreibt und Kandidaten akquiriert. Bewerber*inen könnte das Tool selbständig ablehnen oder einladen und Recruiter hätten dann nur noch die Termine im Kalender wahrzunehmen. Das mag eine Utopie sein, wäre aber für einen echten KI-Agenten kein Problem.  

Tatsächlich gelingt es dem sehr  Programm OpenClaw tatsächlich Entscheidungen zu treffen, aber gravierende Sicherheitsprobleme und inzwischen auch Zweifel an den grundsätzlichen Fähigkeiten des Tools liessen die Erwartungen sinken. Nichtsdestotrotz ist Peter Steinberger seit Februar 2026 bei OpenAI angestellt und arbeitet in den USA an seiner Idee weiter. 

Fazit: Wer OpenClaw für den privaten Gebrauch ausprobieren will, sollte technisch sehr erfahren mit KI-Tools sein. Für alle anderen: Finger weg. Irgendwann kommen reifere Angebote und bis dahin müssen noch diverse technische, rechtliche und sicherheitsrelevante Fragen beantwortet werden. 

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💬🗨️Was brauchen transferstarke Seminare in Zeiten von KI ?  

Die Digitalisierung und zunehmend Künstliche Intelligenz bieten uns einen deutlich leichteren Zugang zu aufbereiteten Informationen. Ich frage meinen KI-Chat-Bot, erhalten Quellen und Einordnung, vertiefe mein Wissen durch YouTube-Videos und stimme mich mit meinem KI-Agenten über mein Fazit ab. Ich kann für mich sagen, so viele einfache technische Problem wie in den letzten Monaten habe ich noch nie gelöst. Während der Umsetzung hatte ich aber natürlich dennoch meine Probleme: Die Tür vom Wohnwagen wollte sich nicht reparieren lassen und mit einigen digitalen Projekten bin ich noch gar nicht angefangen.  

Hier setzt das Angebot von Seminaren an: Seminare, Workshops und Coaching haben heute weniger die Aufgabe Modelle oder Basiswissen zu vermitteln, selbst wenn das immer noch in knapper Form notwendig ist. Es geht heute vielmehr darum, Schritte zu planen und Maßnahmen vorzudenken. Der sicherste Weg etwas Kniffliges tatsächlich umzusetzen ist, wenn ich das Vorhaben vorab konkret durchgespielt und simuliert habe. Mehr Offenheit für digitale Lösungen im Unternehmen erhalte ich durch gut begleitete digitale Einführungen. Auch bei der Fach- und Führungskräfteentwicklung ist es nicht anders. Beziehungsaufbau im Team oder der Umgang mit Führungsinstrumenten sind keine reinen Wissensthemen.

Dazu ein Beispiel: Gesprächssteuerung lässt sich nicht mit Videos lernen, dazu brauche ich Übung, ausprobierte Methoden, hilfreiches Feedback und die Gewissheit, dass ich es schaffe. Wenn ich herausfordernde Gesprächspartner erwarte, wird es noch deutlicher- ohne Simulation muss ich auf Erfolg hoffen. Das ist das, was Training heute bieten kann: Konkrete Vorbereitung auf anstehende Herausforderungen für Fach- und Führungskräfte. Dafür stehen meine Rollenspieler*innen in den Workshops. 

Moderne Seminare
Termine
Fluktuation bremsen: Bindungsgespräche
02. November 2026 - 03. November 2026

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Erfolgreich mit Alltagssimulationen und Rollenspiel im Seminar trainieren
09. April 2026 - 10. April 2026

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Info-Termin zu allen Aus- und Fortbildungen
08. April 2026
14:00 - 16:00 Uhr

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Info-Termin: Coaching nach dem Superschurken und Superhelden-Konzept
08. April 2026
 10:00 - 12:00 Uhr

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Ausbildung: Assessment-Center-Expert*innen- Ausbildungswoche
27. April 2026 - 30. April 2026

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Ausbildung als Rollenspieler*in im Assessment-Center
23. April - 24. April 2026

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Deeskalation in der Parkraumbewirtschaftung
15. Juni 2026

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Infotermin: Deine Bewerber*innen-Ansprache mit dem SJT 
08. April 2025
13:00 - 14:00 Uhr

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