Die Digitalisierung und zunehmend Künstliche Intelligenz bieten uns einen deutlich leichteren Zugang zu aufbereiteten Informationen. Ich frage meinen KI-Chat-Bot, erhalten Quellen und Einordnung, vertiefe mein Wissen durch YouTube-Videos und stimme mich mit meinem KI-Agenten über mein Fazit ab. Ich kann für mich sagen, so viele einfache technische Problem wie in den letzten Monaten habe ich noch nie gelöst. Während der Umsetzung hatte ich aber natürlich dennoch meine Probleme: Die Tür vom Wohnwagen wollte sich nicht reparieren lassen und mit einigen digitalen Projekten bin ich noch gar nicht angefangen.
Hier setzt das Angebot von Seminaren an: Seminare, Workshops und Coaching haben heute weniger die Aufgabe Modelle oder Basiswissen zu vermitteln, selbst wenn das immer noch in knapper Form notwendig ist. Es geht heute vielmehr darum, Schritte zu planen und Maßnahmen vorzudenken. Der sicherste Weg etwas Kniffliges tatsächlich umzusetzen ist, wenn ich das Vorhaben vorab konkret durchgespielt und simuliert habe. Mehr Offenheit für digitale Lösungen im Unternehmen erhalte ich durch gut begleitete digitale Einführungen. Auch bei der Fach- und Führungskräfteentwicklung ist es nicht anders. Beziehungsaufbau im Team oder der Umgang mit Führungsinstrumenten sind keine reinen Wissensthemen.
Dazu ein Beispiel: Gesprächssteuerung lässt sich nicht mit Videos lernen, dazu brauche ich Übung, ausprobierte Methoden, hilfreiches Feedback und die Gewissheit, dass ich es schaffe. Wenn ich herausfordernde Gesprächspartner erwarte, wird es noch deutlicher- ohne Simulation muss ich auf Erfolg hoffen. Das ist das, was Training heute bieten kann: Konkrete Vorbereitung auf anstehende Herausforderungen für Fach- und Führungskräfte. Dafür stehen meine Rollenspieler*innen in den Workshops.