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Eine Studie im Auftrag des Bundesministerium für Arbeit und Soziales, durchgeführt von Prognos, kam zu dem Ergebnis, dass ein Hitzetag mit mindestens 30 Grad Celsius die deutsche Wirtschaft rund 431 Millionen Euro koste. 97 % dessen werden mit sinkender Produktivität erklärt. Ökonomen sind sich aber ziemlich sicher, dass diese gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen von kälteren Tagen wieder ausgeglichen werden.
Für den Einzelnen kann ein heißer und nicht gut an die Temperatur angepasster Arbeitsplatz schon sehr frustrierend sein. Gerade mit dem vergleichenden Blick auf andere Unternehmensbereiche, in denen das Probleme (scheinbar) besser gelöst sind, können hitzige Diskussionen im Unternehmen entstehen.
Sowohl die Studie als auch die Ökonomen weisen darauf hin, das durch die langfristig steigende Zahl der Hitzetage Anpassungen vorgenommen werden müssen. Es gilt zum Beispiel Arbeitstage früher beginnen zu lassen, eine "Siesta" zu ermöglichen, Klimanlagen zu beschaffen und kühle Orte im Unternehmen (z.B. Kellerräume) zu optionalen Arbeitsplätzen umzugestalten.
Am besten befragt man die Belegschaft nach Ideen für Klimaanpassungen im Arbeitsalltag. Wenn Du Dich mit mir darüber austauschen willst, melde Dich unter info@berndschiffmann.de
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